[Neuerscheinung] „Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“ - Ein friesischer Liebesroman von Edna Schuchardt

Guten Morgen!
Für alle Bücherfans die schon seit längerem auf einen tollen neuen Liebesroman von Edna Schuchardt warten, haben wir heute eine Neuerscheinung zum Start ins Wochenende:

Neuerscheinung 


„Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“ 


Die vielen Geschäftsreisen ihres Mannes hatten nur ein Ziel: Untreue. In Ostfriesland erlebt Lara Stein  den Showdown ihrer Ehe. Nach dem ersten Schock hält das Leben für sie ein neues Glück bereit.


Titel: Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb
Autorin: Edna Schuchardt
Format: E-Book
Genre: Liebesroman
ISBN: 9783955736026
Preis: 2,99 Euro

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In Edna Schuchardts neuem friesischen Liebesroman „Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“ muss Lara Stein eine bittere Lebenserfahrung machen. Sie hat dreizehn Jahre ihres Lebens mit ihrem untreuen Ehemann verplempert, der sie zuletzt nur noch wie eine Hausangestellte betrachtet hat. Eigentlich sollte er auf einer Geschäftsreise in Berlin sein, doch dann bringt ein verheerender Unfall in Ostfriesland alles ans Licht. Findet Lara eine neue Liebe?


Zum Inhalt von „Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“:
Lara ist außer sich: Schon wieder ist ihr Mann auf Dienstreise, und das ausgerechnet an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag! Doch alles ist noch viel schlimmer: Jens-Uwe ist keineswegs beruflich unterwegs, sondern amüsiert sich mit seiner süßen Bürohilfe Nicole im Liebesurlaub in Ostfriesland... Das riskante friesische Liebesabenteuer endet in der Deichklinik in Norden – auf der Intensivstation. Während die Ärzte der Deichklinik noch um das Leben der neuen Patienten kämpfen, macht sich Lara auf in den idyllischen Ort an der Nordsee; sie ist Jens-Uwes Notfallkontakt und seine Affäre längste Zeit ein Geheimnis gewesen. Was Lara nicht weiß: Die Reise nach Ostfriesland wird ihr ganzes bisheriges Leben von Grund auf verändern…

„Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“ (ISBN 978-3-95573-602-6) von Edna Schuchardt ist als E-Book bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren zum Preis von 2,99 Euro erhältlich.

Mehr Informationen zu „Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“ erhält der Leser hier https://www.amazon.de/dp/B06XPNVY26 sowie eine Leseprobe auf https://www.weltbild.de/artikel/ebook/notruf-deichklinik-liebe-friesisch-herb_22731626-1


Natürlich haben wir auch einen ersten Blick ins Buch für Euch:


Prolog

Lara Stein ließ langsam die Hand sinken, mit der sie das Smartphone an ihr linkes Ohr gepresst hatte. Eine scheinbare Ewigkeit starrte sie vor sich auf die üppig blühende Orchidee, dann stieß sie einen Laut aus, der eher einem wütenden Knurren glich als einem Seufzer. Das war jetzt schon das fünfte Mal in den letzten drei Monaten, dass Jens-Uwe eine Geschäftsreise nicht wie geplant beenden konnte, sondern oftmals sogar um mehrere Tage verlängern musste. Wenn das so weiterging, konnte er als Heimatadresse gleich das Kennzeichen seines Firmenwagens angeben.
Bisher hatte Lara immer versucht, Verständnis für die beruflichen Anforderungen ihres Mannes aufzubringen. Schließlich verdiente er den Hauptteil ihres gemeinsamen Unterhalts. Die Firma, in der er in leitender Position arbeitete, stand steil im Aufwind. Sie hatte ihren Umsatz in den vergangenen zwei Jahren um mehr als das Doppelte vergrößern können, was zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf Jens-Uwes unermüdlichem Einsatz basierte. Das wiederum hatte ihm nicht nur eine Gehaltserhöhung, sondern auch jeweils zwei ansehnliche Bonuszahlungen eingebracht, über die Lara sich natürlich gefreut hatte. Trotzdem konnte sie heute nicht gegen das bittere Gefühl maßloser Enttäuschung ankämpfen, in das sich auch eine gehörige Portion Wut mischte.
Am liebsten hätte sie die Bodenvase gepackt und sie zusammen mit den fünfunddreißig Rosen darin, die ein Bote heute Vormittag gebracht hatte, an die Wand geworfen.
Erfolg hin, sicherer Job her, mittlerweile übertrieb Jens-Uwe es mit seiner Einsatzbereitschaft ganz gewaltig. Ständig war er auf irgendwelchen Geschäftsreisen oder besuchte Wochenendseminare. Und wenn er mal einen Abend oder ein Wochenende zu Hause war, dann spielte er Tennis, ging joggen, sah fern oder schlief.
Seine Ruhe wollte er haben, hieß es, wenn Lara versuchte, ihn zu einem gemeinsamen Besuch bei Freunden zu animieren. Auch Konzert-, Theater- oder Kinobesuche lehnte er ab und wenn Lara auch nur andeutete, ihre Eltern, Verwandte oder Freunde einladen zu wollen, bekam er regelrechte Wutanfälle. Er würde doch wohl hart genug arbeiten, sich jeden Tag mit irgendwelchen Leuten rumschlagen und sich deren oftmals dämliches Geschwätz anhören müssen, argumentierte er dann. Da habe er doch wohl in seiner Freizeit ein bisschen Ruhe und Entspannung verdient. Seitdem vermied es Lara, ihren Mann zu gemeinsamen Aktivitäten animieren zu wollen, und ging alleine ins Theater oder Freunde und Familie besuchen.
Für den heutigen Tag nun hatte Jens-Uwe angeblich einen Urlaubstag eingereicht, denn Lara feierte ihren fünfunddreißigsten Geburtstag, und den, so hatte er ihr hoch und heilig versprochen, wollte er mit ihr gemeinsam begehen. Darauf vertrauend, dass er sein Versprechen hielt, hatte sie etliche Vorbereitungen getroffen. Schon das gemeinsame Frühstück hatte ein kleines Fest werden sollen, mit Kerzenschein und kulinarischen Leckereien, die sie gestern im Delikatessengeschäft eingekauft hatte. Danach sollten sie den Tag im Rebstockbad in Frankfurt verbringen. Zu diesem Zweck hatte Lara schon zwei Luxusliegen und einen Tisch im Restaurant reserviert. Am Abend standen dann ein Essen in einem japanischen Restaurant und ein Theaterbesuch auf dem Plan, und zum Abschluss vielleicht noch der Besuch einer Cocktailbar. Ein Rundum-Wohlfühl-Programm, auf das Lara sich gefreut hatte wie ein kleines Kind, doch daraus würde wohl nun nichts werden.
Das Frühstück und den Schwimmbadbesuch hatte sie gestern schon gestrichen, nachdem Jens-Uwe sie mittags angerufen und ihr mitgeteilt hatte, dass er umgehend nach Genf fliegen musste. Aber er würde spätestens am folgenden Nachmittag zu Hause sein, hatte er angekündigt.
„Wenn schon nichts aus dem Urlaubstag wird, dann wollen wir wenigstens das Theaterstück sehen und lecker essen“, hatte Jens-Uwe gesagt. „Ich bin spätestens um vier Uhr zu Hause.“
Das hatte Lara ein bisschen getröstet, aber bei dem Anruf eben hatte Jens-Uwe ihr in gehetztem Tonfall mitgeteilt, dass er von Genf aus gleich nach Berlin fliegen musste.
„Tut mir leid, Schatz, aber es ist nicht zu ändern. In der Hauptstadt brennt die Luft.“
Diesmal war es Lara nicht gelungen, ihre Enttäuschung hinunterzuschlucken. Bevor sie die Worte zurückhalten konnte, waren sie schon aus ihr herausgesprudelt. Laut, schrill, zornig waren sie als eine Flut aus Vorwürfen durch den Äther gestürmt. Dass Jens-Uwe ihr gar nicht mehr zuhörte, hatte Lara erst gemerkt, als ihr keine weiteren Vorhaltungen mehr eingefallen waren.
Und – was sollte sie jetzt mit dem Rest des Tages anfangen? Die Party mit ihren Freundinnen hatte Lara auf den kommenden Freitag verlegt, weshalb die meisten von ihnen für heute etwas anderes geplant hatten.
Tränen stiegen in ihr auf und brannten hinter ihren Augen. Was für ein Scheißgeburtstag! Statt zu feiern und sich hochleben zu lassen, hockte sie alleine in ihrem schicken Wohnzimmer, starrte die Karten an, die ihr Freunde und Familie geschickt hatten, und nuckelte an einer Tasse erkaltetem Kaffee. Sie konnte genauso gut ins Bett gehen oder – NEIN! Entschlossen sprang Lara auf. Sie würde diesen Tag feiern, egal mit wem oder wie. Nur hier sitzen und in Selbstmitleid versinken, das würde sie nicht! Auf keinen Fall!
Entschlossen griff sie erneut zu ihrem Phone und wählte die Nummer ihrer besten Freundin Ina, die sich schon nach dem zweiten Klingeln meldete.
„Wie, schon wieder?“, rief sie ins Mikrofon, nachdem Lara ihr die Sachlage erklärt hatte. „Mensch, das darf doch nicht wahr sein! Ist Jens echt der einzige Ingenieur in der Firma, der Maschinen reparieren kann?“
„Nein, aber als Leitender Ingenieur muss er zum einen an die schwierigen Fälle, zum anderen muss er das Mechaniker-Team begleiten und deren Arbeit überwachen.“
Ein bedrückt klingender Seufzer begleitete Laras Worte. Ina schüttelte den Kopf, was Lara allerdings nicht sehen konnte.
„Aber in den anderen Werken sind doch auch Ingenieure, die das können“, warf Ina ein, sprach aber weiter, bevor Lara reagieren konnte. „Ist ja auch egal. Tatsache ist, dass er dir mal wieder eine Freude versaut hat.“


Wir wünschen Euch einen schönen Start in das Wochenende mit dem friesischen Liebesroman  „Notruf Deichklinik. Liebe friesisch-herb“!

Euer Klarant-Team

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