[Neu] „In den Fängen des Bösen“ - Nordsee - Krimi von André Wegmann!

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Der Nordsee-Krimi "In den Fängen des Bösen" unseres Autors André Wegmann ist erschienen. Von der ersten bis zur letzten Seite erwartet Euch pure Spannung. Der Autor entwirft ein bösartiges Thriller-Szenario, das nichts für schwache Nerven ist.

André Wegmann lebt in Friesoythe und hat vor einigen Jahren sein Faible für Thriller entdeckt. Mit „In den Fängen des Bösen“ veröffentlicht er jetzt im Klarant Verlag den ersten Fall des Ermittlerteams um Michael Jesko. Packend und atemberaubend entwickelt sich der Nordsee-Krimi mit viel Lokalkolorit im Verlaufe der Handlung immer mehr zu einem genialen Thriller der Extraklasse. Wegmann erzählt eine atmosphärisch dichte Story, die unerwartete Wendungen nimmt. Hochspannung vom Feinsten erwartet den Leser, subtil erhöht von einem Autor, der sein Handwerk versteht.

Titel: In den Fängen des Bösen
Autor: André Wegmann
Genre: Nordsee-Krimi / Thriller
ISBN: 9783955735357
Preis:  E-Book 3,99 Euro
ISBN: 9783955735340
Preis: Taschenbuch: 11,99 Euro

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E-Book: Weltbild
Taschenbuch - Weltbild

Kurzbeschreibung: In einem friedlichen Küstendorf verschwindet die siebzehnjährige Jessica zusammen mit ihrem Freund bei einem nächtlichen Bootsausflug. Schnell einigen sich die Behörden auf einen Unfall. Das leere Boot, das einsam auf der Nordsee treibend aufgefunden wird, ist die einzige Spur, und die Ermittlungen werden rasch eingestellt. Jessicas Mutter will sich damit nicht abfinden und engagiert den Privatermittler Michael Jesko, der sich eher widerwillig bereiterklärt, der Sache nachzugehen.
Niemand ahnt, dass er einen Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen hat, denn Jessica ist nicht gestorben, auch wenn alle Hinweise dafür sprechen.
Eine für tot gehaltene junge Frau, das Böse und ein Ermittler, der bei der Suche nach ihr immer stärker in einen Strudel aus Zweifel, Hoffnung und tiefen Abgründen gerät. Der erste Fall für den Privatermittler Michael Jesko und sein Team.


Leseprobe:

„Erzählen Sie mir jetzt nochmal genau, was passiert ist und wie die aktuelle Situation aussieht.“ Michael versuchte beruhigend zu klingen.

Frau Hansen senkte den Blick, atmete tief durch und schien sich zu zwingen, ihn anzusehen. „Es war am Mittwoch vergangener Woche, dem ersten Ferientag. Ich bin Steuerberaterin, habe in meiner Kanzlei mal wieder Überstunden gemacht und kam erst gegen halb sieben abends nach Hause. Jessica, meine Tochter, lag auf der Couch, dort wo Sie gerade sitzen, und schaute Fernsehen. Sie hatte ausgesprochen gute Laune und freute sich auf die Ferien. Ich habe mich dann schnell geduscht und umgezogen, später war ich noch auf einer Firmenparty eingeladen. Ich habe mit Jessica Abendbrot gegessen und sie zeigte mir ihr Zeugnis – lauter Einsen und Zweien.“ Ein Lächeln huschte über Ulrike Hansens Gesicht. „Sie sagte mir, dass Thomas, ihr Freund, später noch vorbeikäme. Sie wollten den Ferienbeginn feiern und bei einem Glas Wein etwas auf der Terrasse sitzen. Wie momentan auch, war ausgesprochen gutes Wetter an dem Tag. Etwa zwanzig vor acht habe ich mich von meiner Tochter verabschiedet und bin nach Esens gefahren – dort fand die Firmenparty statt. Um zehn nach elf bin ich zurückgekommen, aber Jessica und Thomas waren nicht hier. Auf der Terrasse standen noch die Weingläser und die halb leere Flasche. Ich dachte mir zunächst nichts weiter dabei und vermutete, dass sie vielleicht noch Freunde besuchen oder etwas am Strand spazieren gehen. Als sie um Mitternacht immer noch nicht wieder da waren, wurde ich langsam unruhig. Jessica ist zwar schon siebzehn, aber wir haben eine Abmachung, dass sie Bescheid sagt, wenn sie abends erst nach zwölf Uhr nach Hause kommt. Sie ist eh kein Mädchen, das ständig um die Häuser zieht. Ich hab versucht, sie auf dem Handy anzurufen, das klingelte jedoch oben in ihrem Zimmer – sie hatte es also gar nicht dabei. Schließlich bin ich raus in die Garage, um zu schauen, ob ihr Fahrrad da ist. Dabei entdeckte ich mehr aus Zufall, dass das Boot fehlte. Ein kleines Fischerboot mit Außenbordmotor, das schon lange nicht mehr benutzt worden war. Da begann ich, mir richtig Sorgen zu machen. Ich bin zum Strand gerannt, habe aber keine Spur von ihnen auf dem Meer entdeckt.“ Sie stockte und kämpfte sichtlich mit den Tränen.
„Was geschah weiter?“, insistierte Michael.
„Ich hab dann gleich den Seenotrettungsdienst und die Polizei verständigt. Die Polizei war auch schnell hier und wenig später wurden ein Rettungsboot und ein Hubschrauber losgeschickt. In der Nacht musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Unser Boot fanden sie erst am nächsten Mittag, etwa dreißig Seemeilen von hier mitten auf der Nordsee. Der Tank war leer und von Jessica und Thomas fehlte jede Spur. Entschuldigung.“ Frau Hansen holte ein weißes Stofftaschentuch aus der Seitentasche ihres Kostüms und wischte die Tränen weg, die ihr in die Augen gestiegen waren. Michael tat die Frau leid und er hätte ihr gerne ein paar tröstende Worte gesagt, ihm fielen jedoch keine ein. Ulrike Hansen räusperte sich und fuhr fort: „Sie haben eine umfangreiche Suche organisiert und ein weiträumiges Gebiet mit Hubschraubern und Booten abgefahren. Als achtundvierzig Stunden später immer noch keine Spur von den beiden gefunden worden war, brachen sie die Suche einfach ab. Der zuständige Polizist, ein Kommissar Friedrichs von der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund, erklärte mir ohne große Umschweife, dass sie nicht viel mehr tun könnten. Es stelle sich so dar, dass Jessica und Thomas einen Ausflug mit dem Boot unternommen hätten. Dann wäre irgendetwas passiert, entweder ein Streit oder ein Unfall, was dazu führte, dass erst mal einer von beiden oder beide gleichzeitig ins Wasser gefallen wären. Das Boot war dann vermutlich abgetrieben oder sogar mit laufendem Motor einfach weitergefahren und sie wären ertrunken. 


Wir wünschen Euch ein spannendes Leseerlebnis mit dem neuen Nordsee-Krimi!

Euer Klarant Team

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