[Neu] Der Ostfrieslandkrimi "DAS GEHEIMNIS VON HOOKSIEL" von Ele Wolff ist erschienen!

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Der neue Ost-Frieslandkrimi von Ele Wolff ist da: "DAS GEHEIMNIS VON HOOKSIEL" 
Freut Euch auf Spannung mit viel Lokalkolorit! 
Ostfriesland ist für Ele Wolff ist ein ganz besonderer Ort. Die Weite des Landes erweitert auch den Autorenhorizont. Das Land ist freundlich, friedlich und wunderschön. Aber auch eine gewisse Düsterheit und auch etwas Undurchdringliches kann man hier spüren.
Nichts wie ran an den Download und losschmökern...

Titel: Das Geheimnis von  Hooksiel
Genre: Ostfrieslandkrimi
Format: E-Book
Autorin: Ele Wolff
ISBN: 9783955734961
Preis: 3,99 Euro 

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Kurzbeschreibung: Nach vielen Jahren kehrt Viktoria ins friesische Hooksiel zurück. Schon bald wird die Schriftstellerin in dem beschaulichen Ort an der Nordsee, in dem sie aufgewachsen ist, wieder heimisch. Doch zugleich dringt ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit aller Macht in ihr Leben ein. Viktoria erhält lindgrüne Briefe mit rätselhaften Gedichtzeilen und hat merkwürdige Träume, die sie nicht deuten kann. Vor langer Zeit haben hier in Hooksiel verhängnisvolle Ereignisse ihren Lauf genommen. Ereignisse, mit denen Viktoria in schicksalhafter Verbindung steht und die nicht vergessen bleiben können...


Ihr möchtet einen Blick ins Buch werfen? Hier kommt ein Leseschnipsel für Euch:
[...] Es herrschte die wohltuende Stille des Morgens. Die Nacht hatte sich bereits verabschiedet und die Hektik des Tages noch nicht begonnen. Meine Arme und Beine lagen steif und fremd neben mir und fühlten sich taub an. Es war so, als hätte man mich an die Matratze angetackert. Irgendwie fühlte ich mich blockiert. Ganz langsam öffnete ich meine Augen und sah zum Fenster. Der blassgrüne Vorhang blähte sich wie ein Segel in den Raum hinein. Die feine Struktur der Seide konnte ich sogar aus dieser Entfernung erkennen. Meine Mutter hatte diesen Stoff vor Jahrzehnten aus Hamburg mitgebracht. Worauf mein Vater ausrastete und zwei Wochen mit seiner Frau kein Wort wechselte. Er konnte ihr nicht verzeihen, dass sie, ohne ihn zu fragen, einige Hundert Mark für den reinseidenen Stoff ausgegeben hatte.
Gestern war ich in meinem Elternhaus im friesischen Küstenbadeort Hooksiel angekommen, aus dem ich vor über dreißig Jahren ausgezogen war. Jetzt lag ich im Bett und beobachtete die Fenstervorhänge meiner Eltern. Ich war mir gar nicht mehr so sicher, ob es die richtige Entscheidung war, Frankfurt zu verlassen und nach Friesland zurückzukehren.
Langsam bewegte ich meine Gliedmaßen, die mir doch zu gehorchen schienen. Mit einem energischen Schwung beförderte ich meine Bettdecke ans Fußende, zog meinen kanariengelben Jogginganzug an und ging runter in die Küche.
Hier unten roch es noch immer wie in meiner Kindheit. Ein zarter Duft von Lavendel gemischt mit einem leichten Kaffeegeruch. Es hatte sich nichts verändert. Die Einbauküche aus Kiefernholz sah aus wie neu. Meine Mutter hatte wöchentlich mehrere Stunden für die Pflege aufgewendet. In der Küche stand an der Wand ein urgemütliches weinrotes Ostfriesensofa. Davor ein großer Tisch mit vier robusten Stühlen. Auf ihnen hatte ich schon als Zehnjährige geschaukelt, bis mein Vater lauthals mit mir geschimpft hatte. »Du fällst noch nach hinten, Tori. Wie oft habe ich dir das gesagt.«
Die Kaffeemaschine war neu. Ich hatte sie meiner Mutter erst letzte Weihnachten geschenkt. Nachdem die alte Maschine derartige Stöhngeräusche von sich gab, dass meine Mutter jedes Mal peinlich berührt die Küche verließ und erst wieder erschien, wenn die Maschine sich abgeschaltet hatte.
Mit einem gefüllten Kaffeebecher setzte ich mich ans Küchenfenster und sah hinaus in den Garten. Es war Ende Februar. Die Äste der großen dicken Bäume waren kahl und die Beete sahen aus, als würde da nie wieder etwas Anständiges wachsen.
Jetzt saß ich hier mit meinen vierundfünfzig Jahren in meinem Elternhaus und starrte auf einen großen, mit vielen Büschen und Bäumen bewachsenen Garten. Der weiße Gartenzaun, an dem sich im Sommer die Stockrosen Halt suchten, der kleine Leuchtturm, den mein Vater eigenhändig aus Holz gebaut hatte, und die blau gestrichenen Fenster strahlten etwas Frisches, Lebendiges aus. Das platte Land, die raue Nordseeluft hatten mir, wann immer ich hier an der Küste war, meine Sicht auf einige Dinge wieder ins rechte Licht gerückt.
Mein Blick wanderte zu der verbleichten Blümchentapete in der Küche. Meine Eltern waren Anfang Januar im Abstand von nur zehn Tagen verstorben. Mein Lebensgefährte Rolf hatte mich nach vielen Jahren Beziehung wegen eines Blondchens aus Nürnberg verlassen. Meine Tochter Lefke lebte seit zwei Jahren in New York. Wenn das mal kein Anlass war, mein Leben wieder neu aufzurollen. [...]

Was wird noch alles aufgerollt? Lasst Euch entführen nach Hooksiel!
Wir wünsche Euch ein spannendes Krimivergnügen!

Euer Klarant Team

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