[Ostfrieslandkrimi] "Mörderische Versöhnung" - der neue ostfriesische Kurzkrimi von Ele Wolff

✰ NEU ✰
Ein Fall für Lilly Engel:

Wieder gibt es etwas Spannendes aus dem Norden für Euren Reader: 
habt ihr Lust auf einen Urlaub in Ostfriesland? 
Unsere Autorin Ele Wolff ist momentan ganz schön kreativ und produktiv und liefert Euch mit dem Ostfrieslandkrimi Mörderische Versöhnung wieder neues Lesefutter aus der Welt der Verbrechen. Also los geht' s mit dem Download:


Autorin: Ele Wolff
Genre: Ostfrieslandkrimi
ISBN: 978395574534
Preis: 1,99 Euro


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Kurzbeschreibung:
Nach einem Streit organisiert Frederik für sich und seine Frau Wenke einen Kurzurlaub an der Nordsee. Die Urlaubstage in Leer werden der reinste Horror, denn Wenke hört durch Zufall ein Gespräch ihres Mannes mit seiner Geliebten: Beide planen Wenkes Tod – alles soll aussehen wie ein Unfall, damit er sie beerben kann...+++





Blick ins Buch:
[...] Als er ins Wohnzimmer kam, wusste er sofort, woher der Wind wehte. Wenke saß mit einem unbeweglichen Gesicht im Sessel.
„Schatz, tut mir leid. Ich wollte anrufen, aber ich war heute den ganzen Tag auf der Baustelle. Wir sind gestern nach der Konferenz mit den Japanern ungeheuer versackt. Du weißt ja, wie das ist." Frederik schien noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben. „Möchtest du auch ein Glas Weißwein?"
„Ja, danke. Du hättest wenigstens mal anrufen können." Wenke war sauer. Sollte sie ihn nach der Brünetten fragen? Nein lieber nicht. Er würde ihr doch nur etwas von das war- die Dolmetscherin- der- Japaner oder Ähnliches erzählen. Wenke musste mit Schrecken feststellen, dass ihr das auch ziemlich egal war.
„Tut mir leid, Schatz. Es kommt nicht mehr vor." Frederik reichte ihr ein Glas Weißwein. Er war jetzt ziemlich zerknirscht. Wenn du wüsstest, wie recht du hast, dachte Wenke. Der Wein schmeckte ihr überhaupt nicht. Sie hatte das Glas nur zur Hälfte geleert. „Ich gehe in mein Zimmer. Gute Nacht." Wenke ließ ihn einfach stehen und ging die Treppe hinauf. 

Sie schlief tief und fest bis zum anderen Morgen und erwachte erst sehr spät. Zum Glück hatte sie heute ihren freien Tag in der Buchhandlung und deshalb keine Eile. Sie fühlte sich körperlich fit und ihr Blutzucker war auch in Ordnung. Sie duschte ausgiebig und kleidete sich an. Die Auswahl der Garderobe nahm nie viel Zeit in Anspruch. Wenke Bootsmann trug ausschließlich Schwarz. Man hatte ihr mehrfach versichert, dass diese Farbe ihr mahagonifarbenes Haar besonders betone und ihr ein apartes Aussehen verlieh. Außerdem mogelte es ein paar Pfunde von den Hüften.
Wenke saß noch beim Frühstück, als es klingelte.
„Guten Tag. Die Blumen sind für Sie." Der Blumenbote überreicht ihr einen riesigen
Strauß langstieliger, roter Rosen. Wenke gab ihm ein Trinkgeld. Eine Karte steckte oben
in dem Strauß.

Liebe Wenke
Verzeih mir bitte. Vielleicht wäre es für uns beide gut, wenn wir gemeinsam ein paar
Tage verreisen. Ich habe mir in der Firma freigenommen und wir können übermorgen
wegfahren. Ich habe bereits ein Zimmer im Ostfriesenhof in Leer bestellt. Ich hoffe, Du
freust Dich. Bis heute Abend

Dein Frederik

Wenke musste sich setzen. So etwas hatte es nur am Anfang ihrer Ehe gegeben. Sollte sie Frederik Unrecht getan haben? Ihr fester Entschluss wackelte etwas. Vielleicht hatte sie sich gestern einfach nur schlecht gefühlt? Andererseits hatte sie ihm doch überhaupt keine große Szene gemacht, die ein solch üppiges Versöhnungsgeschenk rechtfertigte.
Sie war plötzlich sehr unruhig. Hier stimmte doch etwas nicht, sie konnte nichts Konkretes sagen, aber ihr Gefühl sagte ihr, dass etwas nicht in Ordnung war. Im Moment wusste sie nicht, was sie denken sollte. [...]

Wir wünschen Euch ein spannendes Lesevergnügen mit dem Kurzkrimi von Ele Wolff!

Euer Klarant Team

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