[Neuerscheinung] Ele Wolff begeistert mit ihrem neuen Ostfrieslandkrimi "Ein Septembertag in Leer"


Der Ostfrieslandkrimi "Ein Septembertag in Leer" von Ele Wolff ist erschienen. 
Freut Euch auf einen spannenden neuen Krimi der beliebten Ostfrieslandkrimi Autorin, die mit fesselnden Storys und einem tollen, individuellen Schreibstil bereits viel Fans begeistert hat.

Autorin: Ele Wolff
Genre: Ostfrieslandkrimi
ISBN: 9783955734374
Preis: 3,99 Euro

Leseprobe


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Klappentext: An einem Septembertag verschwindet die vierjährige Kyra spurlos – ein Ereignis, welches die Welt ihrer Mutter Caroline völlig aus den Angeln hebt. Sie und ihr Mann Enno entfremden sich zunehmend, und erst nach Jahren gelingt es Caroline, einen Neuanfang zu starten. Doch die Trauer und die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter bleiben. Dann – fast 20 Jahre später – trifft sie Theo Schneider wieder, beide arbeiten im selben Hotel in Leer. Er war damals verdächtig, etwas mit dem Verschwinden der kleinen Kyra zu tun zu haben. Wie in einem Wahn spioniert Caroline Theo Schneider hinterher. Was ist damals wirklich passiert? Ist Kyra womöglich noch am Leben? Caroline ist fest entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, egal wie ...


Blick ins Buch: [...]  

Enno war seit ein paar Tagen schlecht gelaunt. Wir hatten uns wieder um die Zeitung gestritten. Er hatte einfach den Teil mit den Todesanzeigen entfernt.
»Caroline, so geht das nicht weiter«, begann er zum wiederholten Male. »Es ist jetzt so lange her. Kyra kommt nicht wieder. Du musst dich damit abfinden.«
Darauf konnte ich keine Antwort geben. Ich wusste, dass Männer anders trauerten als Frauen. Warum wusste jeder so genau, wenn es auch fürsorglich gemeint war, wie lange ich um den Verlust meines Kindes zu trauern hatte? Wer schrieb den Menschen vor, wann eine Trauerzeit beendet war? Für Ehemänner zwölf Monate, für Schwiegermütter zwei Tage und für Kinder drei Jahre? Ich wusste, alle Welt meinte es nur gut, sie erreichten aber genau das Gegenteil.
Eigentlich hatte ich es schon selbst bemerkt. Nach Jahren der Ruhe und zunehmender Lebensfreude hatte sich bei mir wieder eine schwarze Wolke in meinem Kopf festgesetzt. Rational gesehen gab es keinen Grund. Unser Leben war ruhig und beschaulich. Wir hatten Freunde und Bekannte. Die Schatten der vergangenen Jahre waren blasser geworden. Trotzdem schwappte die Wolke in meinem Kopf hin und her. Mal heller, mal dunkler. Ich empfand es als Ohnmacht, dass ich überhaupt keinen Einfluss auf meinen Gemütszustand hatte.
Wenn ich Kyra nah sein wollte, setzte ich mich auf eine der Bänke am Museumshafen an der Alten Waage in Leer.

Wir wünschen Euch ein Krimilesevergnügen, das unter die Haut geht.

Euer Klarant Team

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