[Leseprobe] Verbringt eine schöne Zeit in Manhatten mit "Ein Eishockeyspieler zum Christbaum" von Bärbel Muschiol

Wäre es nicht wunderbar die Vorweihnachtsszeit in Manhatten zu verbringen? Am Rockefeller Center den grandiosen Weihnachtsbaum zu bewundern. 


Wenn ihr das erleben möchtet, dann müsst ihr unbedingt Susanne und Mike aus "Ein Eishockeyspieler unterm Christbaum" von Bärbel Muschiol kennen lernen. 
Sie sind ein liebenswertes Paar, die sich durch einen Zusammenstoß in die Arme fielen. 

‪‎Amazon‬
Blick ins Buch: 
[...]Gerade als ich den Blick heben und die Straße überqueren will, höre ich das schrille Quietschen von durchdrehenden Reifen. Erschrocken reiße ich den Kopf hoch und sehe, wie die schwarze Motorhaube eines dicken SUVs in meine Richtung rutscht.
Na ganz toll! Jetzt fahren diese Prolls schon dicke Geländewägen und schaffen es nicht mal in der New Yorker Innenstadt, die Kontrolle über ihre Autos zu behalten. Panisch öffne ich den Mund, doch da spüre ich auch schon das unnachgiebige Metall an meinem Körper. Mit einem harten Aufprall lande ich auf dem nassen Beton der Straße. Dreckige Nässe saugt sich in meine Jacke, während ich einen fiesen Schmerz in meinem rechten Bein spüre. Scheiße, tut das weh! Es gibt eine Art von Schmerz, die dir sofort Tränen in die Augen schießen lässt. Und ganz genau dieser Schmerz sucht mich gerade heim. Die Motorhaube des gigantischen Wagens ragt vor mir auf, und ich weiß, dass dieser Ort hier nicht besonders sicher ist, um verletzt herumzuliegen. Schnell versuche ich mich mit den Händen abzustützen und aufzustehen, doch es will mir nicht wirklich gelingen. Dieser bescheuerte Autofahrer kann was erleben! „Shit! Sind Sie verrückt? Sie können doch nicht einfach, ohne zu schauen, auf die Straße rennen!“ Ich glaube, ich habe mich gerade verhört. Erstens, warum soll ich jetzt schuld sein, und zweitens, diese Stimme kenne ich doch! Hinter mir wird wütend gehupt und um mich herum haben sich immer mehr Schaulustige versammelt. Die Tatsache, dass fast alle der dummen Glotzer, die gar nicht erst auf die Idee kommen, mir aufzuhelfen, mittlerweile ihr Smartphone rausgeholt haben und wild dabei sind, Fotos zu machen, bestätigt mir meine Annahme, dass ich die Stimme des Fahrers kenne. Warum habe ich nur so ein Riesenpech? Die Straßen von Manhattan sind vollgestopft mit tausenden von Autos. Warum muss mich die Schicksalsgöttin ausgerechnet vor das
Auto von niemand anderem als Mike Donawen schubsen? Reicht es nicht aus, dass er mir seit gestern Abend nicht mehr aus dem Kopf geht? Gerade als ich ansetzen will, um ihn so richtig schön zusammenzuscheißen, spüre ich, wie er vorsichtig seine Arme um meinen Rücken legt und mich hochhebt.[...]

Euer Klarant Team 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen