[Buchtipp] Mystischer Ostfrieslandkrimi von Edna Schuchardt

Super spannend ist FRIESENTOD von Edna Schuchardt. Die Autorin lässt den Leser die frische Seeluft förmlich in der Nase spüren, auch wenn man jetzt im Sommer nicht an der Küste Urlaub macht. Als mystisch-spannende Urlaubslektüre ist der Roman großartig, nicht nur für Nordseeliebhaber! Es erwarten euch Fantasie und atemlose Spannung!


ISBN: 978-3-95573-305-6
Preis: 3,99 Euro 

Kurzbeschreibung:
Es sollte eine ganze normale Reise zur Hochzeit ihrer Freundin Pauline werden, doch stattdessen wird Jeanette schon kurz nach ihrer Ankunft in Norddeich in einen grausamen Mordfall verstrickt. Wer ist der Tote ohne Kopf, der im Watt gefunden wurde? Was hat es mit diesem geheimnisvollen ‚Tok‘ in der verfallenen Deichvilla auf sich? Geht dort wirklich der Geist eines kleinen Mädchens um, oder handelt es sich nur um einen Aberglauben der Einheimischen…?





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Blick ins Buch für euch:
[...] Das Mondlicht war kalt und weiß wie ein Leichentuch, das sich gleichmäßig über das Land gelegt hatte und die Büsche und Bäume schwarz und bizarr wie Scherenschnitte aus der Hand eines leicht morbid veranlagten Künstlers aussehen ließ. Das Grundstück wirkte schon am Tage düster und abweisend. Jetzt, beschienen von diesem kalten weißen Mondlicht, sträubten sich bei seinem Anblick auch weniger phantasiebegabten Menschen die Nackenhaare. Der leichte Wind, der durch das Buschwerk strich, ließ die Blätter leise rascheln. Es war ein unaufhörliches Wispern und Tuscheln von Millionen winziger Lebewesen, die um ihn herumhuschten und sich über ihn lustig machten. Anders die Bäume, die ihre schwarzen Äste anklagend dem fahlen Mond entgegenstreckten. Sie erinnerten den nächtlichen Besucher an Tote, die dem Mond ihre ewige Verdammnis klagten. Jetzt bereute er es, hierhergekommen zu sein. Am liebsten hätte er kehrt gemacht und wäre davongerannt, so schnell ihn seine alten Füße trugen, stattdessen stolperte er vorwärts, immer tiefer hinein in diesen verwunschenen, unheimlichen Garten, in dem es nach Tod und Verderben roch. Ein Nachtvogel strich über seinen Kopf hinweg. Er spürte den sanften Schwingenschlag, glaubte fast, dass die Federn sein Haar berührten. Vor Schreck trat er neben den holprigen Weg und sofort griffen tausend Rankenhände nach seinen Knöcheln, als wollten sie ihn in die Dunkelheit und Feuchte des Unterholzes zerren. Es gab ein hässliches Geräusch als er sich losriss und der morsche Stoff seiner Hosen zerriss.
Er musste verrückt gewesen sein, als er sich mit dieser verhexten Villa als Treffpunkt einverstanden erklärt hatte. Aber die Gier nach dem Geld und der Wunsch, das Geschäft so diskret wie nur möglich abzuhandeln, waren größer gewesen als die Angst vor diesem unheimlichen Ort. Jetzt wünschte er allerdings, dass er auf einem helleren, freundlicheren und vor allem überschaubareren Platz bestanden hätte.Doch es gab kein Zurück mehr. [...]

Wir wünschen euch ein spannendes Lesevergnügen.

Euer Klarant-Team

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