[Leseproben] Die schwarze Perle - Das Mysterium im Magen der Toten


Die schwarze Perle von Andrea Klier
Der Hauke Holjansen Krimi begeistert mit düsterem Mordgeschehen, spannender Spurensuche und vielen Verdächtigen. Die Mischung stimmt, finden die Leser und gehen gerne mit auf die Reise an die Nordseeküste. Hier könnt ihr reinschnuppern in eine Leseprobe:  

[...]
Sie sprachen während des Abendessens von allgemeinen Dingen. Erst, als Lina den Tisch abräumte und frischen Tee nachgoss, kam Hauke auf sein Anliegen zu sprechen.
Er erklärte Lina den Sachverhalt und was sie im Magen der Toten gefunden hatten.
„Kennst du dich mit diesem Stein und mit Perlen aus?“
„Ja. Die Inder rechnen die Perle zu den fünf Edelsteinen des magischen Halsbandes ihres Gottes Vishnu. Die Perle ist Sinnbild des Reichtums. Bei den Arabern besagt eine Legende, dass die Perlen durch Evas Reuetränen entstanden sind, als sie aus dem Paradies vertrieben wurde. Wie du sicher weißt, bedeuten Perlen auch Tränen und Schmerz. Es wird noch immer behauptet, eine Perle entsteht, wenn ein Sandkorn in die Muschel gerät, sich ausbildet und die Muschel beinahe daran stirbt. Inzwischen wird das bestritten, da Muscheln sich ständig auf sandigem Boden bewegen.“


„Wie deuten Chinesen Perlen? Ist nur eine Idee. Die Bendig bevorzugt Drachen und chinesische Vasen.“
„In China sind Perlen das Symbol für Reichtum, Weisheit und Würde. Sie beschworen in alten Zeiten Bilder von klassischer Schönheit herauf.“
„Passt zu der Frau. Sie ist außergewöhnlich. Was muss ich noch wissen?“
„Es wird behauptet, dass die Perle magnetische Kräfte ausstrahlt und auf diese Weise die Lebenskraft des Trägers erhöht. Perlenschmuck ist über tausende Jahre hinweg immer das Symbol von Macht und Geld gewesen, da nur die herrschende Klasse sich diesen Schmuck leisten konnte.“
Sie trank einen Schluck Tee. „Der schwarze Onyx wird unterschiedlich gedeutet. Bei den Arabern gilt er als Unglücksstein, der jedem Träger Kummer und Sorgen bringt. In der Antike gab es den Glauben, dass dieser Stein Feindschaft sät, sobald er zwischen zwei Menschen gelegt wird. [...] 

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